
Aus ganz Europa kamen Piloten zum Jetmeeting und Schauflugtag an den Erlichsee
Oberhausen-Rheinhausen (ber). Im vergangenen Jahr waren sogar leibhaftige Chinesen unter den Zuschauern. Diesmal kamen „nur“ Europäer aus acht verschiedenen Ländern. Trotz der fehlenden Asiaten herrschte 2010 mehr Betrieb als in den Vorjahren. Eine entscheidende Rolle spielten dabei das einladende herrliche Sommerwetter, das abwechslungsreiche Dauerprogramm und die außergewöhnliche Vielfalt an Modellflugzeugen. Von einer „regelrechten Besucherinvasion“ besonders am Samstag- und Sonntagnachmittag sprachen die Verantwortlichen des Vereins.
Das Jetmeeting und der Schauflugtag des Modellsportvereins (MSV) 1963 Oberhausen am Erlichsee ist inzwischen eine der bedeutendsten nationalen Veranstaltungen. Am blauen Himmel gab es Flugvorführungen zu sehen, die nur durch jahrelanges Training und absolute Perfektion im Umgang mit hochkomplexer Technik möglich sind. Rund 220 Modelle, darunter das Rennflugzeug, der Segler, der Helikopter und das Passagierflugzeug, vom Elektromotor bis zur Turbine: sie alle zogen die Blicke der begeisterten gut 5.000 Zuschauer auf sich.
Wieder einmal zeigte sich, wie sehr Oberhausen magnetische Wirkung auf die Modellfliegerwelt ausübt. Der MSV genießt den besten Ruf, weit über die Landesgrenzen hinaus. Zwei Tage lang verwandelte sich das Fluggelände in ein "Mekka" für Spitzentechnik und Flugfaszination. Dort erstaunte die Vielfalt dessen, was in die Luft gehen kann: angefangen vom smarten Kleinflugzeug bis zum fast 60 Kilogramm schweren Großmodell. Es spricht für Oberhausen, dass sogar die deutschen Weltmeister mit dabei waren. Die Besucher lobten immer wieder die prächtigen Nachbauten von Originalflugzeugen.