Kurzportrait & Geschichte: Oberhausen-Rheinhausen

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Oberhausen-Rheinhausen - lebenswert

Die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ist die nordwestlichste Gemeinde im Landkreis Karlsruhe und besteht aus den beiden Ortsteilen Oberhausen und Rheinhausen.

Freundlich und hilfsbereit sind die Eigenschaften, die Menschen in Oberhausen-Rheinhausen auszeichnen. Ob Kinder, Jugendliche oder Senioren, sie alle fühlen sich wohl in der Gemeinde. In kirchlich getragenen Kindergärten haben Kleinkinder die Möglichkeit, vielfältige und fördernde Aktivitäten wahrzunehmen. Schulanfänger und Jugendliche genießen ein ausgezeichnetes Schulangebot mit modernsten Lerninhalten. Programme, Vorträge und Kurse für alle Altersklassen sorgen für ein harmonisches Miteinander und stärken das WIR-Gefühl.

Senioren haben allerlei Möglichkeiten abwechslungsreicher Freizeitgestaltung, ob zuhause oder als Bewohner des Seniorenhauses St. Klara. Im Vordergrund stehen dabei vor allem Geselligkeit und Erholung.

Oberhausen-Rheinhausen überzeugt darüber hinaus durch ein hervorragendes Sport- und Freizeitangebot. Zahlreiche Vereine bieten Sportmöglichkeiten in den verschiedensten Sparten. Sporthallen, Schwimmbäder und Sportanlagen bieten jedem sportlich Interessierten ein kameradschaftliches Umfeld. Auch in kultureller Hinsicht ist Oberhausen-Rheinhausen gut vertreten. Musikvereine, Gesangvereine, Musikschule, Gemeindebibliothek und Postmuseum sorgen dafür, dass der Ort für jeden Menschen lebenswert und liebenswert ist. Abseits des Trubels lädt die ausgeprägte Naturlandschaft zur Erholung ein. Sie besticht vor allem durch eine beeindruckende Fauna und Flora sowie faszinierende Seeflächen.

Selbstverständlich gehört zu einem modernen, lebensbejahenden Ort eine Infrastruktur, die den Bedürfnissen der Ortsbewohner gerecht wird. Auch in diesem Bereich präsentiert sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Eine Vielzahl von Ärzten, Banken, Bäckereien, Metzgereien, Gaststätten und Großmärkten bieten in Oberhausen-Rheinhausen Service vom Feinsten.

Die rasante Entwicklung zu einem wirtschaftlich und regional interessanten Standort zog im Laufe der Jahre zahlreiche Unternehmen an. Auch künftig möchte Oberhausen-Rheinhausen dem guten Ruf einer aufstrebenden und lebenswerten Gemeinde gerecht werden. Die Siedlungspolitik verhilft einerseits den Nachkommen ansässiger Bürger sich dauerhaft im Ortsbereich, auch in modernen Wohngebieten, niederzulassen. Andererseits ergänzt die Siedlungspolitik die Anforderung interessierter Unternehmen nach ortsnahen Mitarbeitern.

Geschichtliches

Die niedergeschriebene Geschichte unserer Gemeinde reicht zurück bis ins Jahre 1207, der ersten urkundlichen Erwähnung der damaligen Gemeinde Husen am Rhein. Natürlich hatten sich schon viele Jahre zuvor Menschen an diesem schönen Ort niedergelassen und sicherlich gab es schon damals zwei Siedlungen. Doch erst ab 1256 wird zwischen der „Major villa Husen”, („dem größeren Dorf Hausen”), und der „Alia villa Husen in vado”, („dem anderen Dorf Hausen an der Furt”) unterschieden: Damals verschenkte ein gewisser Dietmar einen Teil seiner Güter aus unseren beiden namentlich genannten Orten an das Stift St. German.

Oberhausen und Rheinhausen blieben bis 1810 eine Gemeinde und in den Akten ist immer wieder die Rede von „beyden Husen”, die politisch und kirchlich ein halbes Jahrtausend zusammengehörten. 1810 erfolgte dann die Trennung in zwei selbständige Kommunen, die im Rahmen der  kommunalen Gebietsreform im Jahre 1975 aufgehoben wurde.

Viele Dinge aus der Vergangenheit wirken heute noch in der Gemeinde. So auch die Zugehörigkeit zum Bistum Speyer. Nach wie vor ist der überwiegende Teil der Bevölkerung katholisch und in beiden Ortsteilen gibt es nur katholische Kirchen. Aber auch die Tradition der Fasnacht ist auf die Zugehörigkeit zum Bistum Speyer zurückzuführen. Eine der ältesten Erwähnungen der Fasnacht findet sich in der Speyerer Chronik des Stadtschreibers Christoph Lehmann von 1612, der aus alten Akten berichtet: „Im Jahr 1296 hat man Unwesen der Fasnacht etwas zeitig angefangen.“

Heimatgeschichtliches Lesebuch

Heimatbuch
1997 hat die Gemeinde ein heimatgeschichtliches Lesebuch herausgegeben. Es wurde von Josef Rothmaier zusammengestellt und verfasst. Bebildert wurde es von Theo Zieger. Dieses über 500 Seiten starke Werk ist spannend und dennoch leicht zu lesen. Ein Muss für jeden Liebhaber von Heimatgeschichte im Bruhrain

Auszug aus Seite 518 „Die Husarenquelle“
„Es mögen 200 oder gar schon 300 Jahre her sein – genau weiß es niemand mehr – da ritt eine Husarenstreife von Oberhausen auf die Festung Philippsburg zu. Schwer stöhnten Reiter und Rosse unter der drückenden Hitze. Auf einmal schreckten die Husaren auf und hielten im Reiten inne. Etwas hatte in der sumpfigen Niederung rechts von ihnen ihre Aufmerksamkeit erregt. Hatten sie etwas Verdächtiges wahrgenommen? Wollten sie die nahe Festung umgehen und noch vorher den Rhein überqueren oder wollten sie nur ihre Pferde zur Tränke führen?“
…….

Zu beziehen:

  • im Bürgerbüro im Rathaus Oberhausen
  • in der Ortsverwaltung Rheinhausen

zum Preis von 15,00 Euro.

Gemeindewappen

Das Wappensiegel aus dem Jahre 1900 zeigt ein senkrecht geteiltes Schild. In der linken Hälfte ist ein halbes, silbernes Kreuz auf blauem Grund, in der rechten Hälfte auf goldenem Grund das halbe Rad (der heiligen Katharina) in Schwarz.

Es wurde nach der Wiedervereinigung beider Gemeinden am 01.01.1975 zum Wappen der neuen Doppelgemeinde.

Erst zu diesem Zeitpunkt bekam das Wappen die richtige Aussagekraft: Das Silberkreuz soll die jahrhundertelange Zugehörigkeit von Oberhausen und Rheinhausen zum Hochstift Speyer dokumentieren; man könnte es auch als abgewandeltes Philippuskreuz deuten. Das Rad ist das Symbol der zweiten Patrona von Rheinhausen, der heiligen Katharina.

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