Integration in unseren Gemeinden

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinden,

mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht von der unfassbaren Tat am Waghäuseler Bahnhof vernommen.

Unsere Solidarität gilt dem Menschen, der bei diesem Vorfall schwer verletzt wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung; ihm und seiner Familie, den Angehörigen und Freunden viel Kraft, diesen entsetzlichen Vorfall zu bewältigen.

 

Auch einige Tage nach der erschütternden Tat sitzt die Fassungslosigkeit über das Ereignis noch immer tief – in den Köpfen sowie Herzen aller Menschen.

Zur Fassungslosigkeit kommen schnell auch Bestürzung und Wut. Und auch wir sind bestürzt und wütend darüber.  Aber wir glauben auch fest daran, dass die Erschütterung über diese Gewalttat uns in unserem Ansatz der Integration bestärken muss und keineswegs missbraucht werden darf, um Fanatismus und Gewalt auf unsere Straßen zu tragen.

Nach Waghäusel gilt also umso mehr:

Jeder muss (s)einen Beitrag leisten, gegen Diskriminierung aufzustehen und den Zusammenhalt zu stärken. Denn als Mitglieder einer sehr vielseitigen Gesellschaft zählt es zu unseren zentralen Aufgaben, unsere gemeinsamen Werte zu bekräftigen, für Humanität, Rechtsstaatlichkeit und Dialog aufzustehen.

Umso wichtiger ist es jetzt zusammenzustehen und aufzuklären, denn allein durch Aufklärung und Begegnung kann es uns gelingen, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und auf diesem Weg jeder Form von Fanatismus und Gewalt den Nährboden zu entziehen.

Ihre

Gemeindeverwaltungen von Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen sowie Stadträtinnen und Stadträte und Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aus beiden Gemeinden

   
 

Dienstleistungen: Oberhausen-Rheinhausen

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Eingliederungszuschuss beantragen

  • Arbeitgeber können Zuschüsse zu den Lohnkosten erhalten, wenn sie arbeitsuchende Menschen einstellen, die eine längere Einarbeitungszeit benötigen
  • Der Zuschuss soll die anfänglich geringere Arbeitsleistung der neuen Arbeitskraft ausgleichen
  • Höhe und Dauer sind abhängig vom Einzelfall, maximal 12 Monate und 50 Prozent des Arbeitslohns

Verfahrensablauf

Sie können den Eingliederungszuschuss elektronisch oder schriftlich per Post beantragen.

Wenn Sie den Antrag per Post einreichen möchten:

  • Setzen Sie sich mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters in Verbindung. Von dort erhalten Sie die notwendigen Formulare zum Ausfüllen und Hinweise zum Antragsverfahren. Wenn Sie bisher noch keinen persönlichen Ansprechpartner haben, wenden Sie sich bitte an die gebührenfreie Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20.

Wenn Sie den Antrag elektronisch einreichen möchten:

  • Um die elektronische Antragstellung nutzen zu können, müssen Sie bei der Agentur für Arbeit als Unternehmen registriert sein
  • Gehen Sie auf die Internetseite „eServices“ der Bundesagentur für Arbeit und folgen Sie den Anweisungen
  • Der Antrag wird durch die Agentur für Arbeit online zum Ausfüllen bereitgestellt
  • Reichen Sie alle erforderlichen Unterlagen online oder nachträglich per Post ein
  • Sie bekommen dann per Post einen Bescheid von der Agentur für Arbeit

Fristen

Vor der Einstellung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers

Unterlagen

  • Ausgefüllter Fragebogen zur Prüfung der Fördervoraussetzungen für die Gewährung eines Eingliederungszuschusses
  • Kopie des Arbeitsvertrages

Sonstiges

Kostenlose Arbeitgeber-Hotline: 0800 4 5555 20 (Mo-Do 8-20 Uhr)

Zuständigkeit

der Arbeitgeberservice bei Ihrer Agentur für Arbeit oder der Jobcenter

Vertiefende Informationen

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Die Bundesagentur für Arbeit hat dessen ausführliche Fassung am 15.10.2018 freigegeben.

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