Integration in unseren Gemeinden

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinden,

mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht von der unfassbaren Tat am Waghäuseler Bahnhof vernommen.

Unsere Solidarität gilt dem Menschen, der bei diesem Vorfall schwer verletzt wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung; ihm und seiner Familie, den Angehörigen und Freunden viel Kraft, diesen entsetzlichen Vorfall zu bewältigen.

 

Auch einige Tage nach der erschütternden Tat sitzt die Fassungslosigkeit über das Ereignis noch immer tief – in den Köpfen sowie Herzen aller Menschen.

Zur Fassungslosigkeit kommen schnell auch Bestürzung und Wut. Und auch wir sind bestürzt und wütend darüber.  Aber wir glauben auch fest daran, dass die Erschütterung über diese Gewalttat uns in unserem Ansatz der Integration bestärken muss und keineswegs missbraucht werden darf, um Fanatismus und Gewalt auf unsere Straßen zu tragen.

Nach Waghäusel gilt also umso mehr:

Jeder muss (s)einen Beitrag leisten, gegen Diskriminierung aufzustehen und den Zusammenhalt zu stärken. Denn als Mitglieder einer sehr vielseitigen Gesellschaft zählt es zu unseren zentralen Aufgaben, unsere gemeinsamen Werte zu bekräftigen, für Humanität, Rechtsstaatlichkeit und Dialog aufzustehen.

Umso wichtiger ist es jetzt zusammenzustehen und aufzuklären, denn allein durch Aufklärung und Begegnung kann es uns gelingen, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und auf diesem Weg jeder Form von Fanatismus und Gewalt den Nährboden zu entziehen.

Ihre

Gemeindeverwaltungen von Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen sowie Stadträtinnen und Stadträte und Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aus beiden Gemeinden

   
 

Naturschutzgebiet: Oberhausen-Rheinhausen

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Naturschutzgebiet Wagbachniederung

Mit Verordnung vom 8. Juli 1983 wurde die Wagbachniederung vom Regierungspräsidium Karlsruhe unter Naturschutz gestellt. Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von 225 ha und befindet sich überwiegend auf Gemarkung und im Eigentum der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen. Das Gelände erstreckt sich parallel zur B 36 und der DB Schnellbahntrasse.

Ein Teil des Schutzgebietes wurde bis 1996 von der Zuckerfabrik Waghäusel als Deponie für die beim Produktionsprozess anfallenden Rübenschlämme genutzt. Diese Klärteiche wurden jedes Jahr ab Juli abgelassen, so daß durchziehende Watvögel auf der Schlammfläche ein reiches Nahrungsangebot vorfanden. Nach Schließung der Zuckerfabrik beabsichtigt nun die Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege in Karlsruhe anhand eines abgestimmten Bewässerungskonzeptes, die Funktionalität des Schutzgebietes aufrecht zu erhalten.

Die Wagbachniederung verdankt ihr reichhaltiges Artenspektrum jedoch nicht nur der periodisch freiliegenden Schlammfläche, sondern einem ausgedehnten Mosaik von Schilfflächen, Flachwasserzonen, abgeschiedenen Uferbereichen und landwirschaftlich extensivierten Flächen. Das Gebiet hat eine internationale bzw. interkontinentale Funktion als Rast- und Nahrungsplatz nordeurasischer Zugvögel und internationale Bedeutung als Brutstätte mehrerer vom Aussterben bedrohter Vogelarten.

Aktuelle Beobachtungen - Bitte dem Link folgen!

Artenspektrum

Anzahl der nach der Roten Liste Baden-Württemberg gefährdeten Tierarten im Naturschutzgebiet "Wagbachniederung".

Säugetiere

  • Arten insgesamt: 27
  • Rote-Liste Arten: 5

Vögel

  • Arten insgesamt: 272
  • Rote-Liste Arten: 152

Reptilien

  • Arten insgesamt: 8
  • Rote-Liste Arten: 5

Amphibien

  • Arten insgesamt: 14
  • Rote-Liste Arten: 10

Fische

  • Arten insgesamt: 14
  • Rote-Liste Arten: 4

Schmetterlinge

  • Arten insgesamt: keine Angaben verfügbar
  • Rote-Liste Arten: 5

Käfer

  • Arten insgesamt: 653 (davon 122 Laufkäfer)
  • Rote-Liste Arten: >33

Libellen

  • Arten insgesamt: 35
  • Rote-Liste Arten: 16

Webspinnen

  • Arten insgesamt: 1
  • Rote-Liste Arten: 1

Weichtiere

  • Arten insgesamt: 25
  • Rote-Liste Arten: 6

Infobereiche