Integration in unseren Gemeinden

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinden,

mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht von der unfassbaren Tat am Waghäuseler Bahnhof vernommen.

Unsere Solidarität gilt dem Menschen, der bei diesem Vorfall schwer verletzt wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung; ihm und seiner Familie, den Angehörigen und Freunden viel Kraft, diesen entsetzlichen Vorfall zu bewältigen.

 

Auch einige Tage nach der erschütternden Tat sitzt die Fassungslosigkeit über das Ereignis noch immer tief – in den Köpfen sowie Herzen aller Menschen.

Zur Fassungslosigkeit kommen schnell auch Bestürzung und Wut. Und auch wir sind bestürzt und wütend darüber.  Aber wir glauben auch fest daran, dass die Erschütterung über diese Gewalttat uns in unserem Ansatz der Integration bestärken muss und keineswegs missbraucht werden darf, um Fanatismus und Gewalt auf unsere Straßen zu tragen.

Nach Waghäusel gilt also umso mehr:

Jeder muss (s)einen Beitrag leisten, gegen Diskriminierung aufzustehen und den Zusammenhalt zu stärken. Denn als Mitglieder einer sehr vielseitigen Gesellschaft zählt es zu unseren zentralen Aufgaben, unsere gemeinsamen Werte zu bekräftigen, für Humanität, Rechtsstaatlichkeit und Dialog aufzustehen.

Umso wichtiger ist es jetzt zusammenzustehen und aufzuklären, denn allein durch Aufklärung und Begegnung kann es uns gelingen, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und auf diesem Weg jeder Form von Fanatismus und Gewalt den Nährboden zu entziehen.

Ihre

Gemeindeverwaltungen von Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen sowie Stadträtinnen und Stadträte und Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aus beiden Gemeinden

   
 

Partnerschaften: Oberhausen-Rheinhausen

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Partnerschaften der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen

Die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen pflegt seit über 25 Jahren Partnerschaften mit Gemeinden in Großbritannien, Ungarn und Österreich. Mit ihnen finden regelmäßig Begegnungsbesuche durch Privatleute, Vereine, Firmen, Schulen und Vertreter der Kommunalpolitik statt. Seit dem Jahre 1991 findet speziell für Jugendliche aus allen Partnergemeinden ein Internationales Ferienlager statt.

Blaenau Gwent/Wales (Großbritannien)

Die Partnerschaftserklärung zwischen Blaenau Gwent und der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen wurde am 11. April 1989 unterzeichnet. Der Landkreis Blaenau Gwent, mit seinen ca. 70.000 Einwohnern, liegt im Süden von Wales im Grenzgebiet des Brecon Beacons National Park. Die größten Städte sind Abertillery, Brynmawr, Ebbw Vale, Nantyglo & Blaina und Tredegar. Lohnenswert ist ein Besuch im Festival Park, einer umgewandelten ehemaligen Industriebranche des Kohlebergbaus.

Pomáz (Ungarn)

Die Partnerschaftserklärung zwischen Pomáz und der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen wurde am 25. Oktober 1991 in Pomáz unterzeichnet. Die Gegenzeichnung erfolgte am 08. November 1991 in Oberhausen-Rheinhausen. Die Stadt Pomáz hat ca. 15.000 Einwohner und liegt am Rande der Hauptstadt Budapest. Sehenswert in der Umgebung sind die Städte Szentendre und Esztergom. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehören die Puszta und der Plattensee.

Rangersdorf (Österreich)

Die Partnerschaftserklärung zwischen der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen und der Gemeinde Rangersdorf in Kärnten wurde am 08. Oktober 1988 auf dem „Materle“ unterzeichnet. Das „Materle“ gilt als höchstgelegene Wallfahrtskirche Österreichs. Die rund 1.800 Einwohner wohnen in den Ortsteilen Lainach, Rangersdorf, Tresdorf, Zladisch, Wenneberg, Lobersberg, Plattergassen, Lamnitz und Witschdorf-Brenntratten. Rangersdorf zählt auf Grund der ausgedehnten Wandermöglichkeiten in einer einmaligen Bergwelt und nahegelegenen Ausflugszielen wie dem Großglockner, Heiligenblut und Millstädter See als beliebte Anlaufstelle in der Tourismusbranche Österreichs.

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