Inklusion: Oberhausen-Rheinhausen

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Inklusion - Gemeinsam erleben

Im Heilpädagogischen Wohn- und Beschäftigungsverbund leben und arbeiten 44 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Leben in und mit der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen, war von Anfang an seit dem Einzug 2004, eine Bereicherung. Die Offenheit und Freundlichkeit im gemeinsamen Umgang kennzeichnet das Leben hier.

In der Arbeit der Hilfe für Menschen mit Behinderung, haben sich in den vergangenen 60 Jahren viele Dinge und Ansichten geändert. In den 80er Jahren entstand eine Bewegung, die sich Empowerment, also Befähigung nannte. Die zentralen Forderungen waren Teilhabe am Leben der Gesellschaft, Normalisierung und Selbstbestimmung.

Der Heilpädagogische Wohn- und Beschäftigungsverbund setzt sich dafür ein, dass die hier lebenden Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, diese Werte umsetzen können. Ein Beitrag dazu ist das „Atelier“, in dem die Menschen arbeiten können, für die der Produktionsdruck in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu groß ist. Um alle Fähigkeiten und Interessen abdecken zu können, gibt es insgesamt fünf kleinere Ateliers in den Bereichen Bistro, Kreativ, Holzwerkstatt, Garten- und Landwirtschaft sowie eine kleine Gruppe. Das Atelier ist ein Modellprojekt, welches auch in Fachkreisen großen Anklang findet.

Zur Normalisierung gehört eine räumliche Trennung von Arbeitsplatz und Wohnen, ebenso wie kleine Wohneinheiten für bis zu acht Personen. Im Haupthaus leben vier Gruppen, weitere zwei Wohngruppen sind ausgelagert, jeweils eine in Rheinhausen und eine in Oberhausen, so dass der Heilpädagogische Wohn- und Beschäftigungsverbund in der ganzen Gemeinde präsent ist.

Diese ausgelagerten Wohngruppen und auch die relativ kleine Wohneinheit des Haupthauses sind besonders wichtig für die beiden aktuellen Leitbilder: Die Integration und die Inklusion.

Eine Aufgabe des Heilpädagogischen Wohn- und Beschäftigungsverbundes ist es ein Zuhause für erwachsene Menschen mit Behinderung zu sein und gemeinsam mit ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft und die Selbstbestimmung zu leben. Durch regelmäßige Feste und Feiern hat jeder, der sich für die Arbeit und die Einrichtung interessiert, die Gelegenheit diese kennen zu lernen.

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