Integration in unseren Gemeinden

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinden,

mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht von der unfassbaren Tat am Waghäuseler Bahnhof vernommen.

Unsere Solidarität gilt dem Menschen, der bei diesem Vorfall schwer verletzt wurde. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung; ihm und seiner Familie, den Angehörigen und Freunden viel Kraft, diesen entsetzlichen Vorfall zu bewältigen.

 

Auch einige Tage nach der erschütternden Tat sitzt die Fassungslosigkeit über das Ereignis noch immer tief – in den Köpfen sowie Herzen aller Menschen.

Zur Fassungslosigkeit kommen schnell auch Bestürzung und Wut. Und auch wir sind bestürzt und wütend darüber.  Aber wir glauben auch fest daran, dass die Erschütterung über diese Gewalttat uns in unserem Ansatz der Integration bestärken muss und keineswegs missbraucht werden darf, um Fanatismus und Gewalt auf unsere Straßen zu tragen.

Nach Waghäusel gilt also umso mehr:

Jeder muss (s)einen Beitrag leisten, gegen Diskriminierung aufzustehen und den Zusammenhalt zu stärken. Denn als Mitglieder einer sehr vielseitigen Gesellschaft zählt es zu unseren zentralen Aufgaben, unsere gemeinsamen Werte zu bekräftigen, für Humanität, Rechtsstaatlichkeit und Dialog aufzustehen.

Umso wichtiger ist es jetzt zusammenzustehen und aufzuklären, denn allein durch Aufklärung und Begegnung kann es uns gelingen, gegenseitig Vertrauen aufzubauen und auf diesem Weg jeder Form von Fanatismus und Gewalt den Nährboden zu entziehen.

Ihre

Gemeindeverwaltungen von Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen sowie Stadträtinnen und Stadträte und Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aus beiden Gemeinden

   
 

Esperanto 55: Oberhausen-Rheinhausen

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Esperanto 55

Esperanto 55

„Die innere Idee von Esperanto ist: auf neutralem sprachlichem Fundament die Mauern zwischen Völkern zu beseitigen und die Menschen daran zu gewöhnen, dass jeder von ihnen in seinem Nächsten nur einen Menschen und Bruder sehe.“ — L.L. Zamenhof, 1912

Integrationsarbeit fordert neben zahlreichen Akteuren auch viel Zeit und Raum für Entfaltung.

Bestandsaufnahmen sowie intensive Gespräche mit Einwohnerinnen und Einwohnern haben gezeigt, dass ein Begegnungsort in Oberhausen-Rheinhausen den Integrationsprozess positiv beeinflussen würde.

In diesem Sinne wurde ein Konzeptentwurf ausgearbeitet, welcher die Idee von einer Begegnungsräumlichkeit für Kunst, Sprachen, Literatur und Dialog ermöglicht und unabhängig von Zugehörigkeiten, Raum für Begegnung schafft.

Die Inspirationsquelle hierzu ist die Idee des Esperantos. Esperanto 55 soll eine dynamische, neutrale, gleichgestellte, gerechte und vor allem einfache Austauschebene zwischen Kulturen ermöglichen -  also Dialog auf Augenhöhe, wie die von L.L. Zamenhof 1912 konzipierte Plansprache Esperanto selbst.

Esperanto 55 ist die erste Esperanto Plattform, eingerichtet im Foyer des Rathauses. Die Plattform stützt sich auf die Grundfesten unserer Demokratie und begrüßt jeden, der teilhaben will.

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