Aktuelle Informationen zu Corona

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

die Corona-Krise belastet uns alle. Immer mehr Menschen berichten über Ängste und sind unsicher, was die Zukunft für Sie bringen wird. Je länger dieser Zustand andauert, desto schwieriger wird es werden, alleine einen Ausweg zu finden. Wir möchten auch hier den Betroffenen und deren Angehörigen beistehen und veröffentlichen hier eine Liste von Anlaufstellen, die ein offenes Ohr für Ihr Anliegen haben.

Bleiben Sie bitte gesund und beachten Sie weiterhin die vorliegenden Regelungen zu Ihrem Schutz.

Ihr

Martin Büchner
Bürgermeister

 

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Dienstleistungen: Oberhausen-Rheinhausen

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Psychosoziale Prozessbegleitung - Beiordnung beantragen

Sie sind Opfer einer Straftat geworden und sollen als Zeuge oder Zeugin aussagen?

Dann können Sie sich von einer psychosozialen Prozessbegleiterin oder einem -begleiter helfen lassen. Bei diesen handelt es sich um besonders für den Umgang mit Opfern von Straftaten weitergebildete Fachkräfte. Sie dienen als Ansprechpersonen für alle Fragen zum Ablauf des Strafverfahrens und können Sie vor allem zu Vernehmungen bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder bei Gericht begleiten. Darüber hinaus können sie Ihnen aber auch weitere Hilfen wie zum Beispiel Therapien und psychologische Beratung vermitteln.

Psychosoziale Prozessbegleitung hat das Ziel, die individuelle Belastung von Opfern zu reduzieren und die Aussagetüchtigkeit als Zeuge im Strafverfahren zu fördern.

Verfahrensablauf

Sie müssen die Beiordnung einer psychosozialen Prozessbegleiterin beziehungsweise eines -begleiters beantragen. Das können Sie formlos bei dem zuständigen Gericht tun.

Das Gericht wählt die beizuordnende, psychosoziale Prozessbegleiterin beziehungsweise den -begleiter aus. Sie können in Ihrem Antrag aber schon eine psychosoziale Prozessbegleiterin beziehungsweise einen -begleiter vorschlagen. Eine Liste aller psychosozialen Prozessbegleiter im Baden-Württemberg ist auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Stuttgart unter der Rubrik „Service“ und dem Stichwort „Psychosoziale Prozessbegleitung“ eingestellt.

Fristen

keine

Je früher Sie den Antrag stellen, desto früher erhalten Sie Unterstützung. Sinnvoller Weise reichen Sie den Antrag ein, sobald Sie zum ersten Mal Kontakt mit der Polizei aufnehmen.

Unterlagen

keine

Kosten

keine, wenn Ihnen das zuständige Gericht eine psychosoziale Prozessbegleiterin beziehungsweise einen -begleiter beiordnet

In allen anderen Fällen tragen Sie die Kosten selbst.

Bearbeitungsdauer

keine

Zuständigkeit

Das Gericht, bei dem das laufende Verfahren anhängig ist.

Im Ermittlungsverfahren, also vor Erhebung der öffentlichen Klage, entscheidet das Amtsgericht am Sitz der für das zugrundeliegende Ermittlungsverfahren zuständigen Staatsanwaltschaft über Ihren Antrag.
Ist die öffentliche Klage schon erhoben, ist für Ihren Antrag das mit dem Strafverfahren befasste Gericht zuständig.

Sie können den Antrag aber auch bei der Polizei oder der zuständigen Staatsanwaltschaft einreichen. Diese den Antrag annehmenden Stellen leiten Ihren Antrag an das zuständige Gericht weiter.

Vertiefende Informationen

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Justizministerium hat dessen ausführliche Fassung am 23.08.2019 freigegeben.

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