Allgemeinverfügung des Landkreises zu Corona

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinden,

sicherlich verfolgen auch Sie regelmäßig die Zahlen der neu mit COVID-19 Infizierten. Auch im Landkreis Karlsruhe wurde nunmehr die sogenannte 7-Tage Inzidenz von 50 überschritten. Dies bedeutet, dass der Landkreis Karlsruhe nunmehr verpflichtet ist, Einschränkungen vorzunehmen, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Der Landkreis hat daher heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die alle Einwohnerinnen und Einwohner schützen soll. Folgende Punkte sind daher ab Samstag, den 24. Oktober 2020 zu beachten.

Es gilt eine allgemeine Pflicht zum Tragen von Masken in der Öffentlichkeit, wenn der notwendige Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Die Sperrzeit für Schank- und Speisewirtschaften begingt um 23:00 Uhr. Ab 22:00 Uhr darf kein Verkauf von alkoholischen Getränken mehr stattfinden und kein Alkohol im öffentlichen Bereich konsumiert werdem. Die Teilnahem an privaten Feiern wird auf 10 Personen begrenzt.

Den gesamten Wortlaut der Allgemeinverfügung mit Begründung finde Sie hier zum Nachlesen. Informieren Sie sich auch auf der Seite des Landkreises Karlsruhe unter www.landkreis.karlsruhe.de.

Bitte achten Sie auf sich und befolgen Sie im eigenen Interesse die Anordnung. Bleiben Sie bitte gesund.

Ihre
Gemeindeverwaltung

 

Lebenslagen: Oberhausen-Rheinhausen

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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Eine häufige Fom von Übergriffen ist die sexuelle Belästigung. Dabei reichen die Formen der Belästigung von anzüglichen Bemerkungen über Anstarren bis zu unerwünschten Berührungen und körperliche Gewalt.

Wichtig: Verschweigen oder verharmlosen Sie die Belästigungen nicht. Dies könnte sonst als Ermunterung verstanden werden, die Belästigungen fortzusetzen oder sogar noch zu verstärken.

Rat und Hilfe erhalten Sie bei:

  • Notrufeinrichtungen wie beispielsweise Frauennotruf unter der Rufnummer 08000 116 016
  • Frauenhäusern
  • Gleichstellungsbeauftragten bei den Landratsämtern und Stadtverwaltungen
  • Opferhilfeorganisationen wie zum Beispiel WEISSER RING e.V.
  • Opferschutzbeauftragten der Polizei
  • jeder Polizeidienststelle, vor allem dem Fachbereich für Sexualdelikte

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Auch am Arbeitsplatz werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder Opfer sexueller Belästigungen. Besonders Personen in einem Abhängigkeitsverhältnis fühlen sich oft verunsichert und haben Angst vor möglichen Folgen wie beispielsweise dem Verlust ihres Arbeitsplatzes.

Wenn Sie das Gefühl haben, von Kollegen oder Vorgesetzten belästigt zu werden, sollten Sie sich so schnell wie möglich an eine Vertrauensperson wenden. Das können zum Beispiel sein:

  • eine Kollegin oder ein Kollege,
  • die Beauftragte oder der Beauftragte für Chancengleichheit,
  • der Betriebsrat oder
  • ein Gewerkschaftsmitglied.

Die zuständigen Stellen in Ihrem Unternehmen müssen Ihrer Beschwerde nachgehen. Wenn nötig, müssen Sie Maßnahmen gegen weitere Belästigungen treffen. Gleichzeitig dürfen Ihnen keine Nachteile dadurch entstehen, dass Sie sich gegen die Belästigungen wehren. Was in der Theorie so einfach klingt, ist in der Realität oft schwer einzuhalten. Wenn es in Ihrem Unternehmen keine Person gibt, der Sie sich anvertrauen können, haben Sie auch die Möglichkeit, sich an eine kommunale Einrichtung oder Frauenberatungsstelle zu wenden.

Verhalten bei Gewalt und sexuellen Übergriffen in der Öffentlichkeit

  • Versuchen Sie, aggressiv und bedrohlich wirkende Situationen von vorneherein zu vermeiden.
  • Verlassen Sie die Situation so schnell es geht.
  • Machen Sie auf sich aufmerksam, beispielsweise durch lautstarke Hilfe-Rufe.
  • Siezen Sie die angreifende Person.
  • Wehren Sie sich, wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Übergriff kommt.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat ihn am 21.06.2019 freigegeben.

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